Korschenbroich, 26. Oktober 2026. Am Sonntag haben die beiden Korschenbroicher Bruderschaften ihren Vogelschuss ausgetragen, und die Stadt hat zwei neue Könige. Wer am Sonntag nicht dabei war, bekommt schon am kommenden Samstag die nächste Gelegenheit: Dann stehen Großer Zapfenstreich und Königsehrenabend an, beides öffentlich und bei freiem Eintritt.
Die neuen Königshäuser
- St. Katharina Junggesellen-Bruderschaft 1708: König Max Zuther, der den Vogel mit dem 194. Schuss holte. Seine Minister sind Lukas Müllejans und Marvin Held, Präsident ist Hendrik Dappen.
- St. Sebastianus-Bruderschaft 1504: König Karsten Siegers, erfolgreich mit dem 105. Schuss. Seine Minister sind Philipp Schiffers und Frank Hartdegen, Präsident ist Thomas Siegers.
Die Damen der Königshäuser werden laut den Bruderschaften in dieser Woche vorgestellt.
Samstag, 31. Oktober: der Ablauf
- 18 Uhr, St. Andreas: Vorabendmesse zu Allerheiligen. In ihr wird Rajan Esser gedacht.
- Gegen 19 Uhr, Hannenplatz: Großer Zapfenstreich mit den Korschenbroicher Bruderschaften, zu Ehren der scheidenden Majestäten.
- Im Anschluss: Fackelgeleit der scheidenden und der neuen Königshäuser zum Festzelt.
- Festzelt auf dem Matthias-Hoeren-Platz: Krönung von Max Zuther und Karsten Siegers, dazu die Ehrentänze der scheidenden und der neuen Königshäuser.
Für alle, die hingehen möchten
Der Eintritt ist frei, das Festzelt ist beheizt, und die Bruderschaften laden ausdrücklich dazu ein, Familie und Freunde mitzubringen. Man muss weder Schütze noch Mitglied sein, um dabei zu sein. Der Große Zapfenstreich auf dem Hannenplatz ist der Teil des Abends, den man auch ohne Planung einfach mitnehmen kann: hingehen, zuschauen, danach weiter ins Zelt oder nach Hause. Wer mit Kindern kommt, hat mit dem Fackelgeleit vom Hannenplatz zum Festzelt den Moment, an den sie sich erinnern werden.
Für Geschäfte und Gastronomie
Ein Abend mit Publikum im Ortskern ist für Betriebe im Zentrum eine Gelegenheit. Wer ein Lokal führt, rechnet am besten mit Gästen vor der Messe und nach dem Zapfenstreich. Wer ein Geschäft hat, trifft an diesem Abend die eigene Kundschaft einmal außerhalb des Verkaufsgesprächs. Und wer hingeht, begleitet damit zwei Vereine, die über das Jahr viel für das Leben in dieser Stadt tun. Am 8. November übernehmen die Bruderschaften zum Beispiel die Kirchenaufsicht beim Martinsmarkt, zu dem auch der CityRing wieder in den Ortskern einlädt.
Warum wir darüber schreiben
Der CityRing ist kein Schützenverein. Aber beim Vogelschuss waren viele Gesichter zu sehen, die wir aus den Geschäften, Lokalen und Werkstätten im Ort kennen. Man trifft sich, man kommt ins Gespräch, und das eine oder andere Thema wird am Rand gleich mitbesprochen. Genau das macht den Unterschied zwischen einem Ort, in dem man einkauft, und einem Ort, in dem man lebt.
Quelle: Unges Pengste, St. Katharina Junggesellen-Bruderschaft 1708 und St. Sebastianus-Bruderschaft 1504, dazu Angaben zur Vorabendmesse von St. Andreas Korschenbroich. Weitere Informationen auf unges-pengste.de.

