Bundesrat fordert mehr Freiheit bei der Vergabe von Kfz-Kennzeichen — Korschenbroich gehört zu über 100 Kommunen mit Interesse an einem eigenen Kürzel.
Es ist ein Thema, das in Korschenbroich seit Jahren bewegt: das eigene Kfz-Kennzeichen KOR. Jetzt gibt es einen konkreten Fortschritt. Der Bundesrat hat am Freitag, den 6. März 2026, auf Initiative des Landes Hessen eine Entschließung gefasst, die mehr Freiheiten bei der Vergabe neuer Kfz-Kennzeichen fordert.
Bürgermeister Marc Venten zeigt sich erfreut: Mit dieser Entschließung sei man dem KOR auf den Kennzeichen einen wesentlichen Schritt nähergekommen.
Was hat der Bundesrat beschlossen?
Die Länder fordern die Bundesregierung auf, den Zulassungsbezirken mehr Spielraum zu geben. Konkret sollen Kommunen künftig zusätzliche Kennzeichenkürzel vergeben dürfen. Die Begründung des Bundesrats: Kfz-Kennzeichen seien nicht nur Verwaltungssache, sondern häufig ein wichtiger Faktor für die lokale Identität.
Korschenbroich gehört zu mehr als 100 Kommunen bundesweit, die Interesse an einem eigenen Kennzeichen angemeldet haben.
Was würde das für Korschenbroich bedeuten?
Sollte die Bundesregierung der Entschließung folgen, könnten Bürgerinnen und Bürger bei einer An- oder Ummeldung ihres Fahrzeugs künftig die Buchstabenkombination KOR wählen — ohne besondere Zusatzkosten. Ein sichtbares Zeichen der Heimatverbundenheit auf jedem Auto und Motorrad.
Wie geht es weiter?
Die Entschließung vom 6. März geht nun den weiteren Verfahrensweg. Das bedeutet: Die Bundesregierung muss sich mit der Forderung der Länder befassen. Einen festen Zeitplan gibt es noch nicht — aber die politische Richtung ist klar.
Für Korschenbroich wäre das KOR-Kennzeichen mehr als eine Buchstabenfolge auf dem Nummernschild. Es wäre ein Stück Identität, das im Straßenverkehr sichtbar wird.
Quelle: Stadt Korschenbroich

